Was mich die Berge lehren
Demut. Vor dem Himalaya. Wie magisch und besonders es ist, diese Ehre zu haben, einen kleinen Einblick zu erhaschen in die Natur. Naturgewalten wie Lawinen und Gletscher, riesige Berge. Naturfeinheiten wie Schmetterlinge, ganz bunt und flatternd, der knospende Rhododendron, eine Sternschnuppe. Übermut. Auf 4000 Höhenmetern ein Rad mit Franka schlagen, Liegestütz, herumalbern. Auf der Nasenspitze der Welt turnt es sich gut. Zweifel und Gedanken. Im Gespräch mit mir sein. Was macht mir gerade Sorgen? Was brauche ich, um mich wohl zu fühlen? Was ist schön an den Zweifeln und an der Unsicherheit? Manche Dinge nicht beeinflussen können und loslassen. Und auch das Zweifeln annehmen. Leichtigkeit. Leichte Beine, die von selber laufen und mich tragen. Über den Wolken schweben, Stille der Natur, mich leicht fühlen. Geduld. Pünktlich los laufen ist relativ, nicht alle wollen zeitig los. Die Morgenminuten des Wartens bisschen genießen, peu a peu. Die Berge leuchten morgens ganz anders. Inneh...