Comida corrida en México




Ein kleines Resto neben der alten Kirche, die sich zwischen den Häusern anlehnt, heute geschlossen. Vor dem Resto eine Schlange, es riecht köstlich und klappert. Neben uns sitzen zwei alte Herren, in Hemd und Anzughose, schicke schwarze Lackschuhe, unterhalten sich angeregt über die karierte Tischdecke hinweg, auf der eine riesige Karaffe Agua de la guava thront, das Schälchen mit den halben Limetten, den Zwiebeln, Koriander.

Jedes Mal sehe ich neue Teller, erst die Suppenschüsseln, dann Reis, zuletzt Tacos und Hähnchen, grün des Salats neben roter Sauce, schwarzen Bohnen frijoles und die warmen Tortillas. Hinter dein beiden spielt der Wind mit der aufgefächerten Jalousie, sodass die Sonnenstrahlen mal hier und mal dorthin fallen.

Comida corrida, rennendes Essen übersetzt mein Spanisch das und schon sind die beiden weg, provecho, leere Teller, der Wind spielt mit der Jalousie.



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